Was kostet eine Website? Ehrliche Preise 2026 im Überblick
Was kostet eine Website wirklich – und warum schwanken die Angebote zwischen 0 und 15.000 Euro? In diesem Ratgeber bekommst du eine ehrliche Aufschlüsselung aus der Praxis einer kleinen Hamburger Agentur: Baukasten gegen Freelancer gegen Agentur, welche Kostenfaktoren den Preis treiben, welche laufenden Kosten dich nach dem Launch erwarten und woran du erkennst, ob ein Angebot sein Geld wert ist.
Die kurze Antwort: Spannen statt Fantasiezahlen
Wer dir auf die Frage „was kostet eine Website“ eine einzige Zahl nennt, ohne dein Projekt zu kennen, rät entweder oder verkauft dir ein Schema F. Realistisch bewegen sich die Preise 2026 in diesen Spannen:
- Baukasten (Wix, Jimdo, Squarespace), selbst gebaut: 0–30 € im Monat, dazu deine Zeit – meist 20 bis 60 Stunden.
- Freelancer für eine einfache Visitenkarten-Website: 800–2.500 €.
- Agentur, kleine Business-Website (5–8 Seiten, individuell): 2.500–6.500 €.
- Agentur, umfangreiche Seite mit Funktionen, Local SEO, Texten: 6.000–15.000 €.
- Online-Shop: ab 5.000 €, nach oben offen.
Bei uns in Hamburg liegt eine typische Website für einen Handwerksbetrieb, eine Praxis oder ein kleines Dienstleistungsunternehmen meist zwischen 3.000 und 5.500 Euro – inklusive Konzept, Design, Technik, Grundtexten und einer sauberen Onpage-Basis. Das ist die Größenordnung, mit der die meisten lokalen Betriebe gut fahren.
Baukasten vs. Freelancer vs. Agentur – was passt zu dir?
Die drei Wege unterscheiden sich nicht nur im Preis, sondern darin, wie viel du selbst trägst.
Baukasten ist günstig, aber nicht kostenlos: Du zahlst mit Zeit. Für einen Nebenjob-Verkauf, einen Verein oder eine reine „Wir-existieren“-Seite reicht das oft. Ehrlich gesagt: Wenn dein Budget unter 1.000 Euro liegt und du kein Geschäft über die Website machen willst, bau sie selbst mit einem Baukasten. Dafür brauchst du keine Agentur.
Freelancer sind die richtige Wahl, wenn du eine ordentliche, individuelle Seite willst und der direkte Draht zu einer Person dir reicht. Der Nachteil: Urlaub, Krankheit oder ein neuer Großauftrag des Freelancers können dein Projekt ausbremsen, und SEO, Texte und Technik kommen selten aus einer Hand.
Eine Agentur lohnt sich, wenn die Website tatsächlich Kunden bringen soll – also Anfragen, Termine, Umsatz. Dann zahlst du nicht für „hübsch“, sondern für Strategie, Ladezeit, Auffindbarkeit und ein Team, das auch nach dem Launch erreichbar ist. Mehr dazu, wie wir das angehen, findest du auf unserer Seite zu Webdesign in Hamburg.
Diese Faktoren treiben den Preis – mit Beispielen
Warum kostet die eine Website 2.500 und die nächste 9.000 Euro, obwohl beide „nur fünf Seiten“ haben? An diesen Stellschrauben entscheidet sich der Preis:
- Umfang: Jede zusätzliche Unterseite, jede Funktion (Buchungssystem, Mehrsprachigkeit, Mitgliederbereich) kostet Zeit. Eine Buchungsfunktion mit Kalender-Anbindung schlägt schnell mit 1.000–2.500 € extra zu Buche.
- Individuelles Design vs. Template: Ein angepasstes Template spart 1.500–3.000 € gegenüber einem komplett individuell gestalteten Auftritt.
- Texte: Gute Webtexte sind echte Arbeit. Rechne pro Seite mit 80–200 € Textkosten – oder du lieferst sie selbst und sparst.
- Fotos: Stockfotos sind günstig, aber austauschbar. Ein Fotoshooting für deinen Betrieb kostet 400–900 €, hebt dich vor Ort aber spürbar ab.
- SEO-Fundament: Eine technisch saubere, schnelle Seite mit ordentlicher Struktur ist mehr Aufwand als ein schnell zusammengeklicktes Theme – zahlt sich aber bei der Auffindbarkeit aus.
Praxisbeispiel: Ein Hamburger Elektriker wollte eine Seite, über die er Anfragen aus Eimsbüttel und Altona bekommt. 6 Unterseiten, eigene Fotos vom Team, Texte von uns, technisches Grundgerüst plus Local-SEO-Basis – Endpreis rund 4.800 €. Hätte er die Fotos und Texte selbst geliefert, wären es etwa 3.600 € gewesen.
Die laufenden Kosten, die oft vergessen werden
Eine Website ist kein einmaliger Kauf, sondern ein Werkzeug, das gepflegt werden will. Plane diese laufenden Posten von Anfang an ein:
- Domain: 10–20 € pro Jahr für eine .de-Domain.
- Hosting: 5–30 € im Monat, je nach Anspruch. Billig-Hosting macht deine Seite langsam – das spürst du bei Google und bei den Besuchern.
- Wartung und Updates: Bei WordPress 30–120 € im Monat für Sicherheitsupdates, Backups und Pflege. Ohne Wartung wird eine WordPress-Seite über die Jahre zum Sicherheitsrisiko.
- SSL-Zertifikat: heute meist kostenlos über das Hosting enthalten.
- Inhaltliche Pflege: Neue Texte, Angebote, Bilder – entweder dein Zeitaufwand oder ein kleines Stundenkontingent.
Realistisch solltest du nach dem Launch mit 20–60 € Fixkosten pro Monat rechnen, wenn du Wartung dazunimmst. Wer das einspart, zahlt erfahrungsgemäß später drauf – etwa wenn eine veraltete Seite gehackt wird und neu aufgesetzt werden muss.
Woran du erkennst, dass eine Website ihr Geld wert ist
Teuer ist nicht automatisch gut, billig nicht automatisch schlecht. Diese Punkte trennen ein faires Angebot von einem teuren Reinfall:
- Ladezeit: Eine gute Seite lädt mobil in unter 2,5 Sekunden. Lass dir Referenzen zeigen und teste sie selbst auf dem Handy.
- Transparenter Angebotsaufbau: Du solltest sehen, wofür du zahlst – Design, Technik, Texte, SEO getrennt ausgewiesen, nicht ein nebuloser Pauschalpreis.
- Dir gehört alles: Domain, Hosting-Zugang und die Inhalte müssen auf dich laufen. Finger weg von Anbietern, die dich in einem System einsperren, das du nie selbst verwalten kannst.
- Auffindbarkeit ist mitgedacht: Eine schöne Seite, die niemand findet, ist Geldverschwendung. Frag aktiv nach SEO und – 2026 zunehmend wichtig – nach Sichtbarkeit in KI-Antworten. Wie das funktioniert, erklären wir bei GEO-Optimierung und in der SEO-Beratung.
- Ansprechpartner nach dem Launch: Wer ist erreichbar, wenn in sechs Monaten etwas klemmt? Bei einer kleinen Agentur wie uns redest du mit der Person, die deine Seite kennt – nicht mit einem Ticket-System.
Unsere ehrliche Empfehlung für lokale Betriebe
Wenn du in Hamburg ein Handwerk, eine Praxis, eine Kanzlei oder ein Ladengeschäft betreibst und über die Website Kunden gewinnen willst, ist unsere Empfehlung pragmatisch: Investiere lieber einmal solide 3.500–5.000 Euro in eine saubere, schnelle und auffindbare Seite, als 1.500 Euro in eine, die du in zwei Jahren wieder wegwerfen musst.
Und sei ehrlich zu dir selbst: Wenn deine Kunden ausschließlich über Empfehlung kommen und du keinen einzigen Auftrag über die Website erwartest, brauchst du keine 5.000-Euro-Seite – dann reicht eine schlanke Visitenkarten-Website. Wir sagen das auch in Erstgesprächen, wenn ein großes Paket für dich keinen Sinn ergibt.
Eine konkrete Übersicht unserer Pakete und Festpreise findest du auf der Preisseite. Wenn du wissen willst, was deine Website konkret kosten würde, schreib uns über das Kontaktformular – wir nennen dir nach einem kurzen Gespräch einen ehrlichen Festpreis statt einer Wischiwaschi-Spanne.
Häufige Fragen
Was kostet eine professionelle Website 2026 im Durchschnitt?
Für eine individuelle Business-Website mit 5 bis 8 Seiten bei einer Agentur liegen die Preise 2026 typischerweise zwischen 2.500 und 6.500 Euro. Für lokale Betriebe in Hamburg bewegen wir uns meist im Bereich 3.000 bis 5.500 Euro inklusive Konzept, Design, Technik und Grundtexten. Online-Shops starten bei etwa 5.000 Euro.
Warum ist ein Baukasten so viel günstiger als eine Agentur?
Beim Baukasten zahlst du mit deiner eigenen Zeit statt mit Geld – realistisch 20 bis 60 Stunden für eine ordentliche Seite. Außerdem fehlen meist Strategie, individuelles Design, optimierte Ladezeit und ein sauberes SEO-Fundament. Für eine reine Existenzseite ohne Kundengewinnung ist ein Baukasten trotzdem eine völlig legitime Wahl.
Welche laufenden Kosten hat eine Website nach dem Launch?
Plane mit Domain (10–20 € pro Jahr), Hosting (5–30 € pro Monat) und – bei WordPress empfehlenswert – Wartung für 30–120 € pro Monat für Updates, Backups und Sicherheit. Insgesamt sind 20 bis 60 Euro Fixkosten im Monat realistisch, wenn Wartung dabei ist.
Gehört mir die Website, die ich bezahle?
Bei einem seriösen Anbieter ja: Domain, Hosting-Zugang und alle Inhalte laufen auf dich. Sei vorsichtig bei Anbietern, die dich in ein geschlossenes System einsperren, aus dem du deine Seite nie mitnehmen kannst. Lass dir vor Auftragsvergabe schriftlich bestätigen, dass dir alle Zugänge und Daten gehören.
Lohnt sich eine teure Website für einen kleinen lokalen Betrieb?
Das hängt davon ab, ob du über die Website Kunden gewinnen willst. Wenn ja, lohnt sich eine solide Seite für 3.500–5.000 Euro, weil sie schnell lädt, gefunden wird und Anfragen bringt. Wenn deine Kunden ausschließlich über Empfehlung kommen, reicht eine schlanke Visitenkarten-Website – ein großes Paket wäre dann rausgeworfenes Geld.
Kann ich durch eigene Texte und Fotos Geld sparen?
Ja, deutlich. Texte schlagen pro Seite mit etwa 80–200 Euro zu Buche, ein Fotoshooting mit 400–900 Euro. Lieferst du beides selbst, kannst du den Preis eines mittleren Projekts schnell um 1.000 bis 1.500 Euro senken. Wichtig ist nur, dass die Inhalte ordentlich sind – schlechte Texte kosten dich später Anfragen.
Fragen zum Thema? Schreib mir oder per WhatsApp.